Tarifa Euer Urlaubsziel
 

 

Tarifa ausf√ľhrliche Informationen

hier haben wir f√ľr Euch ausf√ľhrliche Informationen zusammengestellt.

 

Tarifa!

Eure Windsurf-Kite-Bike-Kultur oder einfach nur Relax-Reise im Herzen Andalusiens.

Tarifa bei Tag und Nacht ein hinguckerHier zeigt sich das urspr√ľngliche Andalusien: Tarifa an der Stra√üe von Gibraltar. Mildes Klima und traumhafte Natur, die abwechslungsreicher kaum sein k√∂nnte. Ob Strand, flaches Land entlang der K√ľsten oder Berge mit  vitaler Flora und Fauna, all das findet man hier.Tarifa bietet schir unendlich scheinende Str√§nde

Der Stadtkern von Tarifa:

Man sollte sich unbedingt Zeit nehmen, den Stadtkern mit seinen verwinkelten kleinen Gassen zu entdecken. Hinter der massiven Stadtmauer von Tarifa pulsiert die andalusische Gastfreundlichkeit. In den urspr√ľnglichen Gassen findet man viele sch√∂ne interessante Geb√§ude mit Bars, Lokalen, Shops und stilvollen Boutiquen. Daneben alte Kirchen in einer Mixtur der verschiedenen Stile, die Tarifa als historisches Hafenst√§dtchen gepr√§gt haben. √úber all dem thront stolz die sagenumwobene Festung von Guzm√°n el Bueno, der im Jahr 1295 die Stadt gegen die Mauren verteidigt hat. Die Festung ist Besuchern zug√§nglich und manchmal finden in ihren lichtdurchfluteten Innenh√∂fen Live-Konzerte statt. Der Legende nach soll Guzm√°n seinen Sohn geopfert Tarifa in Andalusien ob zum Windsurfen Kiten Biken Kultur oder Relaxurlaub zum Verliebenhaben, als die Mauren diesen gefangen nahmen und damit drohten, ihn zu t√∂ten, wenn er die Stadt nicht preisg√§be. Guzm√°n wehrte die Invasion ab und sein Sohn wurde get√∂tet.

Auf Badelustige wartet ein 10 km langer Sandstrand, der sich auch f√ľr verschiedene sportliche Aktivit√§ten nutzen l√§sst. Der Sandstrand f√§ngt direkt in Tarifa an, wird nur kurz von Steinen unterbrochen und endet in der gro√üen wei√üen Wanderd√ľne von Tarifa.

Dieser Facettenreichtum von Tarifa ist ein Genuss f√ľr Jedermann.

 

    Wo liegt Tarifa und was findet man in der Umgebung?Blick auf Tarifa bis Afrika Strand Straße von Gibraltar Tarifa

Wo liegt Tarifa

 

Die Reise nach Tarifa ist eine Reise an den s√ľdwestlichen Zipfel des europ√§ischen Kontinents. Egal wo man weiter fahren w√ľrde, man f√§llt unweigerlich ins Wasser. Im S√ľden trennt hier nur die 11 km schmale Stra√üe von Gibraltar die beiden Kontinente Europa und Afrika; √ľbrigens eine der meistbefahrenen Wasserstra√üen der Welt. Gibraltar ist aber auch der Start des Mittelmeeres.

Im Westen dann der Atlantik mit seinen wunderschönen Stränden und dem milden gleichbleibenden Klima.

Von Andalusien ein Blick auf Afrika werfen

Bei guter Sicht erscheint die felsige K√ľste Afrikas oft zum Greifen nahe.

 

Die Umgebung von Tarifa:Tarifa mit seinen Traumstrand

Hier gibt es nicht nur wunderschöne Sandstrände auch ein wunderschönes Hinterland wie auch kulturelle Höhepunkte.

In Tarifa selbst (Los Lances) beginnt einer der sch√∂nsten Sandstr√§nde Andalusiens. Auf 10 km L√§nge mit bis zu 500 m Breite (zumeist Sand aus der Sahara), der in einer gro√üen Wanderd√ľne endet. Hier gibt es zahllose M√∂glichkeiten Sport auszu√ľben, wie Windsurfen, Kitesurfen, Surfen oder auch SUP-Paddeln. Als Alternative zum Sport auf dem Wasser unter anderem Sport auf zwei R√§dern, Beachvolleyball, Beachfu√üball u.v.m.. Auch bei diesen Freizeitaktivt√§ten k√∂nnen wir neben vielen andern W√ľnschen  weiterhelfen. Und wer es noch ruhiger und romantischer mag: Blick auf Tarifa aus der Natur herauseine Bucht weiter findet man bei Bolonia einen wundersch√∂nen ruhig gelegenen Sandstrand, der ebenfalls in einer weiteren Wanderd√ľne endet.

Im Umland findet man ein gut ausgebautes Stra√üennetz vor, das selten zu voll ist. Hier kann der Radsportler  traumhaft sch√∂ne Flachstrecken realisieren, genauso wie anspruchsvolle Bergrouten. Andalusien bietet f√ľr jeden Rennradfahrer abwechslungsreiche Strecken auf verschiedensten NiveauBeim Mountainbiken immer wieder solche Traumblickes. Mit √ľber 3000 Sonnenstunden und auch im Winter angenehmen Temperaturen zwischen 15 und 27 Grad bildet Andalusien ein ideales Vier-Jahreszeiten-Rennradrevier. Denn durch den nahegelegenen Atlantik herrschen hier auch im Sommer selten mehr als 27 Grad.

Noch ein Hinweis – ob f√ľr Radfahrer oder deren Begleitung – die Sch√∂nheit S√ľdwest-Andalusiens l√§sst sich auch bei gef√ľhrten Touren vom Pferd aus entdecken: durch Korkeichenw√§lder, entlang spektakul√§rer H√∂henz√ľge, oder am Strand entlang... Auch Kulturell hat Tarifa und die Umgebung sehr viel zu bieten, ob nun Delfine oder Wale gesichtet werden sollen oder Ausfl√ľge in eine der sehenswerten St√§dte von Interesse sind, bei jeglichem Ausflugsziel helfen wir Euch gerne weiter.

Alles √ľber Kitesurfen in Tarifa

Fotos Kitesurfen

Tarifa eine Stadt mit dem Sport  gewachsen   Kitesurfen an einen der vielnn Spots in und um TarifaBeim Kitesurfen die Wellen von Tarifa nutzenKitesurfen bei den besten Bedingungen in Europa

 

Wind, Flora und Fauna in und um Tarifa:

Der Wind und seine Nutzung, ob f√ľr die Freizeit oder als Wirtschaftsfaktor, was bietet Tarifa an Flora und FaunWindenrgieanlagen wo immer man hinkommta?

Tarifa und das weit gefasste Umland sind durch das besondere Windsystem geprägt. Windstille Tage sind in Tarifa dann eher selten, meist weht hier ein nicht so starker Westwind (Poniente) oder der kräftigere Ostwind (Levante).

Eine Abwechslungsreiche Natur erwartet EuchDie Windenergie wird auch mit zahlreichen Windenergieanlagen genutzt, die, teils als EU-gef√∂rderter Gro√üversuche, aber auch von Firmen aus den USA, auf den H√ľgeln im Hinterland errichtet wurden. Teilweise stammen diese Anlagen noch aus der Anfangszeit der Nutzung der Windenergie.

Die Flora und Fauna von Tarifa, ist durch seine besondere geographische Lage, wie auch durch seine spezielle Meteorologie bestimmt.

Um Tarifa findet sich eine umfangreiche Vegetation, die selbst in den naturbelassenen Gegenden weitaus l√§nger in einem saftigen Gr√ľn steht als der Rest von Spanien. Die Landschaft um Tarifa ist gepr√§gt von Korkeichen, Pinien, Bergeichen, Eukalyptus, Geigenkakteen und vielen Pflanzen mehr. Viele Landstriche sind in bestimmten Zeitabschnitten in Sichtweite von bunten Bl√ľten bedeckt.

Die Nähe des europäischen und afrikanischen Festlandes machen die Region von Tarifa auch zu einBolonia Vögelem der zentralen Fixpunkte auf den Routen von mehr als 200 Arten von Zugvögeln (siehe auch Vogelzug), wo nicht wenige hier heimisch geworden sind. Auch heimisch sind hier u. a. der spanische Matora-Adler, Gänsegeier, Störche, Kuh- u. Graureiher. Das zieht nicht zuletzt immer mehr Ornithologen in die Region von Tarifa.

Im Meer f√ľhrt das Zusammentreffen der Wassermassen von Atlantik und Mittelmeer zu einem einzigartigen √Ėkosystem. Zu den spektakul√§rsten Bewohnern z√§hlen eine Reihe von Delfin- und Walarten (Gemeiner Delfin, Blau-Wei√üer Delfin, Gro√üer T√ľmmler, Grindwal, Orca, Pottwal, Finnwal).

Fotos Natur um Tarifa

       Eine Einzigartige Natur findet sich um TarifaH√§ngebr√ľckeAn die Delphine in Tarifa kommt man dicht heran ist einen Ausflug wertDelphine in Tarifa

 

Surfen, Windsurfen, Kitesurfen und Stand Up Paddle in Tarifa – Andalusien

Wassersport betreiben an einem der sagenumwobenen Spots rund um TarifaWindsurfen in Tarifa bei unterschiedlichsten Bedingungen

In der Region von Tarifa wehen, mit Ausnahme weniger Tage vor allem im August, w√§hrend des ganzen Jahres starke Winde. Entweder der von Osten, meist von der Sahara kommende warme Levante (Windst√§rke 7-9, meist st√§rker), der oft auch gro√üe Mengen Sand mitbringt, oder der k√ľhle, meist schw√§chere (Windst√§rke 6), vom Atlantik kommende Poniente. Diesen Winden verdanken die Stadt und das Umland bis zum etwa 50 km westlich liegenden Kap Trafalgar ihre Popularit√§t zuerst bei Bei Kitesurfern in aller Munde ist TarifaWind- und sp√§ter auch bei Kitesurfern aus aller Welt und damit ihre Stellung als internationale Tourismus-Destination. Von Einheimischen werden die Surfer auch locos por el viento genannt, "die nach dem Wind Verr√ľckten". Seit den 1970er Jahren l√∂ste der Tourismus die traditionell bedeutende Fischerei als vorherrschender Wirtschaftszweig ab.

Und noch eine Superlative findet man hier: Tarifa beherbergt so viele Wind- und Kitesurfshops mit kleinen Labels, dass selbst Maui auf Hawaii staunen w√ľrde. Und die individuell gestalteten Shops ziehen auch Nichtwassersportler an – ein Bummel durch diese bunte Szenerie macht zu jeder Tages- oder Nachtzeit Laune

Individuelle shops und Bars gibt es viele wie selten wo andersWindsurfer zieht es schon seit Jahrzehnten nach Tarifa.Mit dem Stand Up Board in Tarifa unterwegs

Jetzt haben auch die Kitesurfer Tarifa zu einer ihrer Hochburgen erkoren. Wer also nach einem Tag auf dem Rennrad noch spektakul√§re Spr√ľnge und waghalsige Man√∂ver in den Wellen beobachten will, ist hier genau richtig. Und von Herbst bis ins Fr√ľhjahr zieht es sogar Wellenreiter – auch Pinguine genannt – hierher. Denn dann findet man an guten Tagen selbst direkt am Hausstrand von Tarifa bis zu 2,5 m hohe Wellen. Etwas weiter Richtung C√°diz liegen zudem einige der besten Surfspots Spaniens.

 

Mit dem Rennrad oder Mountainbike in und um Tarifa im S√ľdwesten von Andalusien

Mit dem Rad auf schönen Straßen unterwegs, die selten zu voll sind, oder auf wunderschönen Routen durch eine sehr abwechslungsreiche Natur.

Rennradreisen TarifaGute Gr√ľnde, sich hier aufs Rad zu schwingen: der moderate Autoverkehr, die vielen verschiedenen Berge, Andalusien besteht zu 80 % aus bergigen Regionen, schon uMit dem Rennrad um Tarifa herum unterwegsm das bekannte Ronda mit bis zu 1200 m H√∂he und in der Sierra Nevada bis 3000 m H√∂he. Die Einheimischen, aber auch spanische Pro-Fahrer, die einem hier mit dem Bike begegnen, die bis zu 300 Sonnentage mit dem angenehm milden Atlantikklima (selbst im August selten √ľber 27 Grad und im Winter kaum unter 17 Grad)... all diese Fakten sorgen daf√ľr, dass auch immer mehr nordeurop√§ische Rennradfahrer nach Tarifa und Andalusien kommen. Das mildere Klima als z.B. auf Mallorca und das wesentlich abwechslungsreichere Terrain, sprechen F√úR Tarifa. Das einzige, was GEGEN Tarifa und seine Umgebung sprechen k√∂nnte ist die Tatsache, dass der S√ľdwesten Andalusiens als Radreiseziel bei Nordeurop√§ern (noch) nicht so bekannt ist.

Unserer Meinung nach also eine echte Alternative zu eingetretenen Pfaden, oder besser gesagt tausendfach abgefahrenen Routen. Wir wollen gerne dazu beitragen die Vorz√ľge dieser ‚ÄöAlternative‘, unter Rennradbegeisterten bekannter zu machen. Denn wie Rennradfahrer - die einmal bei uns waren - immer wieder versichern, bietet Tarifa und der S√ľdwesten Andalusiens ein Radsport-Terrain, das abwechslungsreicher nicht sein k√∂nnte.
Mit dem Moutainbike in der Natur um Tarifa unterwegsWir garantieren, dass eine Rennradreise nach Andalusien ganz besondere Eindr√ľcke hinterlassen wird – ob als Entspannungsurlaub, oder ambitionierter Trainingsaufenthalt.

F√ľr Alle, die Neues erkunden wollen: traumhafte Gebiete, gute Stra√üen, individuelle Touren mit vielen H√∂henmetern, oder auch nur sch√∂ne Strecken f√ľrs Grundlagen-Training... diese Region vereint alle Vorz√ľge einer Rennrad-Destination – es ist an der Zeit, sie auszuprobieren und kennenzulernen! Unseren Teil f√ľr eine perfekte Rennradreise steuern wir als kundenorientierter Dienstleister gerne bei und stehen f√ľr Buchungsanfragen auch mit Spezialanforderungen gerne zur Verf√ľgung. Hier stehen wir mit unserem Team mit unserem pers√∂nlichen Einsatz parat.

Das bergige Umland, die traumhafte Natur und die abwechslungsreichen Naturstrecken laden auch viele Mountainbiker ein, ihr Bike hier richtig ran zu nehmen. Auch diese sind meist zufrieden wenn sie wieder nach Hause kommen.

Link auf Triathlon Training Tarifa     Link auf Webseite Roadbike Travel

 

Fotos Mountainbiken

   Biken in und um Tarifa ein Erlebnis Mit dem Mountainbike in den Bergin um Tarifa unterwegs Neue Erlebnisse erleben Mountainbiken in TarifaI neues Erleben Mountainbiken-in-Tarifa bietet f√ľr jeden etwas

 

Nachtleben in Tarifa - Andalusien

Die Individualität von Tarifa macht auch vorm Nachtleben nicht Halt!Gut essen gehen in Tarifa

Beim Nachtleben kann Tarifa mit so mancher bekannter Großstadt mithalten: im Sommer zieht regelrecht internationaler Flair in das sonst so verträumte weiße Dorf ein. Unzählige unterschiedlich eingerichtete Bars und Diskotheken sind täglich meist bis Sonnenaufgang geöffnet. Man kann hier die Nacht zum Tag machen, wenn man will. Das zieht so manchen Sportler an.

Auch an traditionellen Tapasbars und guten Restaurants f√ľr jeden Geschmack, fehlt es nicht.
 
Besonders zu empfehlen ist es, hier in Tarifa Fisch zu essen. Denn in der Straße von Gibraltar wird einer der besten Thunfische der Welt nach traditionellem Verfahren der Almadraba gefangen!

 

      Anreise nach Tarifa

    Startpunkt der Reise der Flughafen MalagaDie beiden Flugh√§fen in der mittelbaren Umgebung, Jerez 120 km und M√°laga 170 km, sind gut zu erreichen. Von M√°laga f√§hrt man mit dem Auto zwar die erste Stunde durch Betonw√ľsten der spanischen Costa del Sol, davon aber bitte nicht abschrecken lassen: es wird viel viel besser. Ab Estepona, ca. 80 km, wird die Landschaft schon abwechslungsreicher und die immer traumhafter werdende Natur kommt zum Vorschein. Nach der letzten gr√∂√üeren Hafenstadt, Algeciras, folgt nur noch Natur pur. Dann ist man am Ziel: an der S√ľdwestspitze Spaniens. √úbrigens: unsere Fahrzeuge sind auf die Bed√ľrfnisse von Sportreisenden abgestimmt.

     

        Geschichte und Kultur von Tarifa

Die weitreichende Geschichte von Tarifa und die Einfl√ľsse bis heute.Ruinen zeugen von einer Besidlung vor sehr langer Zeit

Das älteste Zeugnis menschlicher Siedlungstätigkeit in der Region ist ein etwa 60.000 Jahre alter Schädel eines Neandertalers, der in einer Höhle im rund 15 km von Tarifa entfernten Felsen von Gibraltar gefunden wurde.
Arch√§ologische Funde lassen vermuten, dass Tarifa, wie auch C√°diz, die √§lteste Stadt Europas, bereits zu Beginn des 1. Jahrtausends v. Chr. von den Ph√∂niziern gegr√ľndet wurde. Gesichert ist eine Besiedlung durch die R√∂mer ab dem 1. Jahrhundert v. Chr.. Der damalige Name war Tingentera, 15 km westlich von Tarifa, nahe dem Dorf Bolonia, befindet sich mit Baelo Claudia eine der besterhaltenen r√∂mischen Siedlungen Spaniens.
Zeitzeugen Ruinen aus lang vergangenen ZeitenIm Jahr 710 f√ľhrte der Berber Tarif ibn Malik (auch Tarik ibn Malik) ein Expeditionsheer von 500 Mann gegen den Ort. Die meisten Historiker stimmen darin √ľberein, dass der heutige Name der Stadt von diesem Heerf√ľhrer hergeleitet wurde. Ein anderer Ansatz f√ľhrt den Namen auf das arabische Wort "Taraf" zur√ľck, das "ein Ende" bedeutet. Die Stra√üe von Gibraltar galt schon seit der Antike als das Ende der Welt, was sich erst mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus mehr als 700 Jahre nach der Eroberung der iberischen Halbinsel durch die Mauren √§ndern sollte.
Tarif ibn Maliks Angriff war das erste militärische Vordringen der Berber auf das europäische Festland. Ein Jahr später folgte der Beginn der Eroberung von "Al-Andalus" durch die Berber, wiederum ausgehend von der Region um Tarifa, Algeciras und Gibraltar.
Hinter dem Denkmal von König Sancho IV. und das Castillo de Guzmán:
Die Burg zwischen Hafen und Stadt wurde von den muslimischen Herrschern im 10. Jahrhundert (um 96Tarifa bei Tag und Nacht ein hingucker0) unter dem Kalifen von C√≥rdoba, Abd-ar-Rahman III., errichtet. Sie diente vor allem dem Schutz gegen √úberf√§lle der Fatimiden aus dem Gebiet des heutigen Marokko und der Wikinger, sowie der Kontrolle der heute als Stra√üe von Gibraltar bekannten Meerenge, die zu jener Zeit von Piraten heimgesucht wurde. Die "Schutzgelder", die hier eingehoben wurden, f√ľhrten auch zum heute noch gebr√§uchlichen Begriff Tarif. Die Altstadt von Tarifa, mit ihren engen verwinkelten Gassen und wei√ü gestrichenen H√§usern, geht auf die Zeit des maurischen Spanien, Al-Andalus, zur√ľck.
Ein Heer der katholischen Spanier unter K√∂nig Sancho IV. von Kastilien und Leon (herrschte 1284-1295) eroberte Tarifa im Zuge der Reconquista im Jahr 1292. Allerdings blieb die Stadt noch bis zur Eroberung der nahegelegenen Stadt Algeciras (1344) umk√§mpft. 1292 wurde die Stadt von den Meriniden aus Nordafrika belagert. Sie entf√ľhrten den Sohn des Kommandanten der Festung und drohten ihn zu t√∂ten, wenn sein Vater ihnen nicht die Burg √ľberlie√ü. Doch dieser, bekannt geworden als Guzm√°n El Bueno, weigerte sich und, glaubt man der Legende, warf sogar seinen Dolch zu den Belagerern hinunter damit sie seinen Sohn mit diesem Dolch t√∂ten konnten: Lieber wollte er ein Mann ohne Sohn, als einer ohne Ehre sein. Nach ihm benannten die Spanier die in jener Zeit weiter ausgebaute Burg Castillo de Guzm√°n. Wie auch andere Feldherren, die sich w√§hrend der ReconquZeitzeugen wohin der Blick schweiftista hervorgetan hatten, wurde er mit L√§ndereien belohnt. Seine Nachfahren, die Herz√∂ge von Medina Sidonia, z√§hlten noch bis ins 20. Jahrhundert zu den gr√∂√üten unter den Gro√ügrundbesitzern Andalusiens und besa√üen weite Teile der Provinz C√°diz.
Aus Zeit kurz nach der Eroberung durch die Spanier stammt auch die Puerta de Jerez, das an Stelle eines Teils der fr√ľheren Stadtmauer im Mudejar-Stil (d.h. von Muslimen, die nach der Reconquista weiterhin im fortan katholischen Spanien lebten) errichtete Tor zur Altstadt. Im 15. Jahrhundert wurde die, sp√§ter im Stil des Barock erweiterte, Kirche Iglesia de San Mateo im Stadtzentrum errichtet.
Im 16. und 17. Jahrhundert war Tarifa nicht nur einer der H√§fen im Schiffsverkehr zwischen Spanien und dessen amerikanischen Kolonien, viele Einwohner der Stadt waren auch aktiv als Seefahrer, Soldaten und Siedler an der Kolonisation beteiligt. Mit dem Ende des Spanischen Kolonialreiches b√ľ√üte Tarifa, das zuvor bereits eine gro√üe Zahl seiner Einwohner verloren hatte, seine Bedeutung als Tarifa immer ein Besuch wertHandelshafen ein. In der Folge wurde die Fischerei, schon seit der Zeit der R√∂mer ein bedeutender Wirtschaftszweig, die wichtigste und fast ausschlie√üliche Einnahmequelle der Bewohner der Stadt. Seit den fr√ľhen 1980er Jahren gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung und ist heute der prim√§re Wirtschaftssektor.
Seit dem Beitritt Spaniens zur Europ√§ischen Union wurde die Region um Tarifa wegen der N√§he zur marokkanischen K√ľste verst√§rkt zum Ziel von Afrikanern, vor allem aus dem Maghreb, die versuchen illegal nach Europa zu gelangen. Die starke Str√∂mung, die Winde und der oft heftige Wellengang machen die √úberfahrt auf den meist √ľberladenen und untauglichen Booten allerdings zu einem gef√§hrlichen und nicht selten auch t√∂dlichen Unterfangen.

Weitere Informationen Unterk√ľnfte

Fotos Kitesurfen

Tarifa eine Stadt mit dem Sport  gewachsen   Kitesurfen an einen der vielnn Spots in und um TarifaKitesurfen bei den besten Bedingungen in Europa